Ganze Sachen machen.

Der Energiebedarf der Kälteerzeugung für die Prozesskühlung in Gewerbebetrieben und auch Industrie ist von verschiedenen Faktoren abhängig: Kältemittel, Temperaturniveau von Kühlmedium und Kälteträger, die Temperaturspreizung sowie Anlagenaufbau und Verdichtertyp. Zunächst sollten jedoch erstmal die notwendigen Temperaturzonen überprüft werden. 

Das größte Einsparpotential bei Kälteanlagen liegt in der optimalen Auslegung von Verdampfungs- und Kondensationstemperatur. Je kleiner diese Temperaturdifferenz, desto geringer ist der Energieaufwand für den Betrieb der gesamten Anlage. Bei der Prozesskühlung bietet sich auch die Nutzung von kaltem Grundwasser oder Erdreich an.

Im Bereich der Kälteerzeugung bietet sich eine Reihe von Ansatzpunkten zur energetischen Optimierung. Hier kommt es vor allem auf ein sinnvolles Konzept mit Rücksicht auf Anlagentechnik und Temperaturverhältnisse an. Alternativ zur konventionellen Kälteerzeugung mit Kompressionskältemaschinen lassen sich durch die Nutzung von kaltem Grundwasser zur Prozesskühlung erhebliche Energiemengen sparen. Absorptionskälteanlagen, die mit Abwärme, Wärme aus BHKW oder Solaranlagen betrieben werden, sind in den Betriebskosten bis zu 70% günstiger als ausschließlich motorbasierte Kälteanlagen.