Ganze Sachen machen.

Der Begriff der Effizienz (v. lat.: efficere „zustande bringen“) beschreibt eine optimale Input-Output-Kombination. Effizienz liegt vor, wenn bei gegebenem Input respektive Aufwand der Output beziehungsweise Nutzen maximiert wird (= Maximumprinzip) oder bei gegebenem Output der Input minimiert wird (= Minimumprinzip). Bei unserer Arbeit geht es um das Minimumprinzip der Energieeffizienz, also mit möglichst geringem Energieeinsatz die installierten Prozesse mindestens gleichwertig zu betreiben.

Der effiziente Umgang mit Strom und Wärme hat sich noch nie so schnell ausgezahlt wie gegenwärtig. Die Wirtschaftlichkeit von Investitionen in Energieeffizienz-Technologien ist in den vergangenen Jahren spürbar angestiegen.

Die Einsparpotenziale in deutschen Unternehmen sind nach wie vor erheblich. Da auf absehbare Zeit wieder mit stark anziehenden Energiepreisen zu rechnen ist, zahlt sich Energieoptimierung im Betrieb schnell aus. Wissensdefizite beim Energiesparpotenzial führen folglich zu höheren Kosten und sinkenden Erträgen. Das Potenzial reicht von bis zu 15% bei der Beleuchtung hin bis zu 40% bei Raumwärme inkl. Warmwasser. Der größte kurzfristige Nutzen liegt meist in der Wärmerückgewinnung.

Vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen sind nicht immer ausreichend personelle Ressourcen und das nötige Knowhow abrufbar, um die Energieverbräuche zu optimieren. Denn Energieeffizienz aus dem Katalog gibt es nicht, Lösungen zur Reduktion der Energiekosten sind immer individuelle Lösungen.